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| Schritt | Ziel des Schritts | Passende Methoden / Gesprächstechniken | Begründung |
|---|---|---|---|
| 1. Konflikt ansprechen und Rahmenbedingungen schaffen | Gespräch eröffnen, sachliche Atmosphäre schaffen | Direkte Fragen, offene Fragen, aktives Zuhörenr | Offene und direkte Fragen laden zur Teilnahme ein („Können wir über die Situation sprechen?“). Aktives Zuhören zeigt Gesprächsbereitschaft und Empathie. |
| 2. Problem klären | Beide Seiten schildern ihre Sicht | Aktives Zuhören, selektive Fragen, Umgang mit Einwänden | Durch aktives Zuhören und selektive Fragen kann man Details verstehen und Missverständnisse vermeiden. Umgang mit Einwänden hilft, Spannungen abzubauen („Ich verstehe, dass Sie das so sehen...“). |
| 3. Gemeinsame Interessen finden | Gemeinsamkeiten herausarbeiten | Offene Fragen, rhetorische Fragen, aktives Zuhören | Offene Fragen fördern Dialog („Was ist Ihnen in dieser Situation besonders wichtig?“). Rhetorische Fragen können Verständnis und Gemeinsamkeit betonen („Wir wollen doch beide, dass das wieder funktioniert, oder?“). |
| 4. Lösungswege suchen | Ideen sammeln, ohne Bewertung | Offene Fragen, selektive Fragen, aktives Zuhören | Offene Fragen regen Kreativität an („Welche Möglichkeiten sehen Sie?“), selektive Fragen fokussieren („Was wäre kurzfristig machbar?“). |
| 5. Lösungswege bewerten und Lösungen vereinbaren | Optionen abwägen, Entscheidung treffen | Direkte Fragen, Suggestivfragen, Umgang mit Einwänden | Direkte Fragen klären Entscheidungen („Sind Sie mit diesem Vorschlag einverstanden?“), Suggestivfragen können Zustimmung fördern („Das klingt doch nach einer fairen Lösung, oder?“). Umgang mit Einwänden hilft, Bedenken sachlich aufzufangen. |
| 6. Verbindliche Abmachungen treffen | Umsetzung sichern | Direkte Fragen, aktives Zuhören | Direkte Fragen sichern Klarheit („Wer übernimmt welche Aufgabe bis wann?“). Aktives Zuhören stellt sicher, dass beide Seiten das Gleiche verstanden haben. |