### Cross selling Querverkauf von meistens ergänzenden aber auch manchmal mit nicht miteinander in Verbindung stehenden Produkten, die basierend auf Kundenverhalten angeboten werden. Zum Beispiel eine Kaffeemaschine und Kaffeebohnen. In Person häufig effektiver, aber online auch als "andere Kunden kauften auch" oder "Angebote, die zu diesem Produkt passen" spürbar. Also aufgrund von Nutzerdaten zugeschnittene Werbung, um zusätzliche Produkte zu verkaufen. Bekannt aus: Jedem Online-Shop. Produkte, die günstig verkauft werden, aber zusätzlich etwas teures benötigen (Drucker, Wassersprudler) Wann: Wenn Kunde ein Angebot angenommen hat und kurz vor dem Kauf steht, oder wenn dieser bereits getätigt wurde. Ziel: Umsatzsteigerung durch Mehrverkauf. ## Upselling Beim Upselling wird dem Kunden ein höherwertiges oder teureres Produkt angeboten, oft durch plausible Argumente, Vorteile oder Produktvergleiche. Ist ein Akt der Balance, da zu extremes Upselling dazu führen kann, dass der Kunde den Verkäufer als manipulativ oder aufdringlich wahrnehmen kann. Bekannt aus: Netflix und co. Mit Premium 4k Streaming und mehr Geräten für nur X€ mehr. Oder im Urlaub. Man bucht bei einem Flug Economy und man bekommt "Premium Economy" für nur 79€ angeboten. Wann: Wenn Kunde ein Angebot angenommen hat und dabei ist den Kauf zu tätigen. Ziel: Umsatzsteigerung durch Wert pro Kunde (Customer Lifetime Value) zu steigern. ### Downselling Bei der Strategie des Downselling empfehlt man dem Kunden aktiv ein günstigeres Produkt, welches den Anforderungen dessen entspricht. Zwar entsteht kurzfristig weniger Umsatz, aber durch ehrliche Beratung steigt langfristig das Vertrauen und die Kundenbindung – häufig resultiert das in Weiterempfehlungen, weil der Kunde Mundpropaganda betreibt, weil er von dem Verkäufer begeistert ist. So bringt er wahrscheinlich zusätzliche Kunden rein. Bekannt aus: Elektronikmärkten („Sie brauchen gar nicht das Modell für 1.200 €, das günstigere für 900 € reicht völlig.“). Überall, wo Verkäufer*innen individuell auf Kunden eingehen können. Wann: Wenn ein Kunde zögert oder eventuell abspringt. Ziel: Kundenzufriedenheit und langfristige Kundenbindung durch vertrauensvolle Beratung.