Auch der Krempel muss hoch!
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WBL & GIT (Weitz)/S110 Arbeitsauftrag.md
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tags:
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- Gesetz
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- Wirtschaftsbetrieblehre
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- Unternehmen
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### Stellen sie Vermutungen über die Ursachen der Übernahme an.
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Durch Übernahme der Konkurrenz kann mehr Gewinn erzielt werden, da Kunden so gesehen übernommen werden. Weiterhin führt es allmählich zu einer Monopol-Stellung im Markt, wodurch die Preise durch den Monopolinhaber festgelegt werden kann.
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Führt auch gerne mal zur Preisabsprache bei wenig Produzenten (Kartell)
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### Bestimmen Sie die Form und Art des Unternehmenszusammenschluss.
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Bei der Übernahme der RIeger AG durch die Radloff AG handelt es sich dann um einen Konzern bei der Art des Unternehmenszusammenschlusses. Radloff AG ist die Muttergesellschaft, Rieger AG die Tochtergesellschaft. Horizontal, aber auch vertikal.
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### Prüfen Sie, inwieweit sich die wirtschaftliche und rechtliche Selbstständigkeit der Rieger AG durch den Zusammenschluss verändert.
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Rechtlich bleibt die Rieger AG selbstständig. Auf der wirtschaftlichen Seite ist die Rieger AG der Radloff AG unterstellt.
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### Nennen Sie die Voraussetzungen, damit das Kartellamt einen solchen Zusammenschluss zustimmt.
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Es darf kein ungemäßer Wettbewerb entstehen. Solange die Radloff AG keine monopolistische Stellung über eine Branche erhält, dann ist das erlaubt. Ansonsten darf dieser Kauf nicht stattfinden.
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### Bestimmen Sie mögliche Vor- und Nachteile, die sich aus der Übernahme für die Rieger AG ergeben könnten.
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Vorteile:
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- Kapital, Technologie und Märkte durch die Muttergesellschaft (potenzielle Expansion)
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- Mögliche Synergien können Effizienz steigern.
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- Kann unter Umständen durch erfahrenes Management-Team das Geschäft verbessern.
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- Stabilität in Krisenzeiten
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Nachteile:
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- Verlust der unternehmerischen Unabhängigkeit.
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- Muttergesellschaft kann den Vorstand bestimmen oder austauschen, strategische Entscheidungen durchsetzen, sowie Fusionen, Umstrukturierungen oder Verkäufe initiieren.
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- Möglicher Strategiewechsel gegen den Willen der bisherigen Führung.
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- Gefahr von Personalabbau oder Standortschließungen (Mitarbeiterunsicherheit)
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- Minderheitsaktionäre haben weniger Einfluss.
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## S113
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### 1
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1. Kooperation: Wirtschaftliche und Rechtliche Selbsständigkeit bleibt erhalten.
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2. Konzern: Wirtschaftliche Selbstständigkeit bleibt erhalten. Rechtliche geht verloren.
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3. Trust/Fusion: Wirtschaftliche und Rechtliche Selbsständigkeit geht verloren.
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### 2
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Horizontal: Zwei Unternehmen der gleichen Branche und Produktionsstufe schließen sich zusammen, um die Marktmacht zu erhöhen, Konkurrenz auszuschalten, oder Synergien zu nutzen -> Größerer Marktanteil, Skaleneffekte, Gemeinsame Forschung und Entwicklung.
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Vertikal: Zwei Unternehmen unterschiedlicher Produktionsstufen innerhalb derselben Wertschöpfungskette schließen sich zusammen. Zum Beispiel Hersteller mit Zulieferer oder Händler -> Bessere Kontrolle über Lieferkette, Kostensenkung und Unabhängigkeit von dritten Zulieferern.
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Diagonal: Zwei Unternehmen ohne Zusammenhänge schließen sich zusammen. -> Risikostreuung, Zugang zu neuen Märkten.
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### 3
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#### a
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- Preisabsprachen
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- Marktaufteilung
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- Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung
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- Fusionskontrolle umgehen
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- Ausschließlichkeitsbindungen/Knebelverträge
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#### b
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- Fusionen müssen ab bestimmten Umsatzgröße angemeldet werden.
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- Ermittlungen und Hausdurchsuchungen sowie Bußgelder.
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- Kann bestimmte Verhaltensweisen untersagen und verbieten.
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- Publiziert Studien und Berichte über Marktprobleme
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### 4
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1. Preiskartell
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2. Preiskartell/Angebotskartell/Mengenkartell
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3. Gebietskartell/Marktaufteilungskartell
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4. Rationalisierungskartell (ggf. erlaubt)
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