Auch der Krempel muss hoch!
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WBL & GIT (Weitz)/59 2 & 3.md
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WBL & GIT (Weitz)/59 2 & 3.md
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### 1. **Kostenreduzierung**
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- Analyse und Optimierung der **Kostenstruktur**, z.B.:
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- Einsparungen bei Material- oder Personalkosten
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- Effizienzsteigerungen in der Produktion (z.B. Automatisierung, Prozessoptimierung)
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- Verhandlungen mit Lieferanten für bessere Einkaufskonditionen
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- Ziel: Den **Aufwand senken**, damit der Gewinn bei gleichem Ertrag steigt.
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### 2. **Ertragssteigerung**
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- Ausbau des **Umsatzes** durch:
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- Erschließung neuer Märkte oder Kundensegmente
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- Verbesserung des Produktsortiments oder Einführung neuer, höherwertiger Produkte
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- Marketingmaßnahmen, um den Absatz zu erhöhen
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- Ziel: Den **Ertrag erhöhen**, ohne dass die Kosten proportional steigen.
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Produktivität steigert sich bei gleicher Produktionszahl und gleicher Produktionsmenge, weil Produktion bei weniger Materialkosten gleich bleibt.
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WBL & GIT (Weitz)/59.md
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WBL & GIT (Weitz)/59.md
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### 1. **Produktivität**
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**Definition**: _Produktivität = Output / Input_
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- **Arbeitsproduktivität** (Produktion pro Mitarbeiter)
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|Unternehmen|Produktionsmenge|Mitarbeiter|Arbeitsproduktivität|
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|---|---|---|---|
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|A|400.000 Stück|500|800 Stück / MA|
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|B|700.000 Stück|800|875 Stück / MA|
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👉 **Bewertung**:
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Unternehmen **B** hat die **höhere Arbeitsproduktivität** mit **875 Stück pro Mitarbeiter** im Vergleich zu **800 Stück bei A**. Das spricht für einen effizienteren Personaleinsatz bei B.
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### 2. **Rentabilität**
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**Definition**: _Rentabilität = (Gewinn / eingesetztes Kapital) × 100_
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- **Gewinn** = Ertrag – Aufwand
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- **Kapitalrentabilität** (hier: Gesamtkapital als Näherung)
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|Unternehmen|Ertrag (€)|Aufwand (€)|Gewinn (€)|Kapitalseinsatz (€)|Rentabilität (%)|
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|---|---|---|---|---|---|
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|A|28.000.000|25.000.000|3.000.000|4.500.000|66,67 %|
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|B|40.000.000|38.000.000|2.000.000|8.000.000|25,00 %|
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👉 **Bewertung**:
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**Unternehmen A** erzielt eine **deutlich höhere Rentabilität**. Es erwirtschaftet aus weniger Kapital mehr Gewinn relativ zum Einsatz.
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### 3. **Wirtschaftlichkeit**
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**Definition**: _Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand_
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|Unternehmen|Ertrag (€)|Aufwand (€)|Wirtschaftlichkeit|
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|---|---|---|---|
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|A|28.000.000|25.000.000|1,12|
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|B|40.000.000|38.000.000|1,05|
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👉 **Bewertung**:
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Beide Unternehmen arbeiten wirtschaftlich (**>1**), aber **A** ist **wirtschaftlicher** als **B**, da es mehr Ertrag pro Einheit Aufwand erzielt.
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## 🧾 Zusammenfassung & Bewertung
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|Kennzahl|Unternehmen A|Unternehmen B|Besseres Unternehmen|
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|---|---|---|---|
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|Produktivität|800|**875**|**B**|
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|Rentabilität (%)|**66,67**|25,00|**A**|
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|Wirtschaftlichkeit|**1,12**|1,05|**A**|
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### 🔍 Fazit:
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- **Unternehmen A** zeigt eine **sehr hohe Rentabilität und Wirtschaftlichkeit**, trotz geringerer Produktivität.
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- **Unternehmen B** ist **produktiver**, aber seine **Rentabilität und Wirtschaftlichkeit** sind **deutlich schwächer**.
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💡 **Empfehlung**:
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Wenn es um Kapitalrendite und effizienten Ressourceneinsatz geht, ist **Unternehmen A wirtschaftlich klar überlegen**. Unternehmen B sollte insbesondere seine Kostenstruktur und Gewinnmarge verbessern.
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31
WBL & GIT (Weitz)/64-69.md
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WBL & GIT (Weitz)/64-69.md
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| **Kriterium** | **Gewichtung** | **Anforderung** | **Anbieter A** | **Anbieter B** | **Anbieter C** | **Bewertung A** | **Bewertung B** | **Bewertung C** |
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|--------------------------|----------------|-------------------------|----------------|----------------|----------------|-----------------|-----------------|-----------------|
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| Leistung | 30% | Mindestens 16 GB RAM | Ja | Ja | Nein | 3 | 3 | 0 |
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| Preis | 20% | Maximal 1000 € | 900 € | 950 € | 1100 € | 3 | 2 | 0 |
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| Garantie | 10% | Mindestens 3 Jahre | Ja | Ja | Ja | 3 | 3 | 3 |
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| Gewicht | 15% | Maximal 2 kg | 1.8 kg | 1.5 kg | 2.2 kg | 3 | 3 | 1 |
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| Verfügbarkeit | 10% | Sofort lieferbar | Ja | Nein | Ja | 3 | 0 | 3 |
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| Service | 15% | Vor-Ort-Service | Ja | Ja | Nein | 3 | 3 | 0 |
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## Begriffe
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- **Planung:** Der Prozess der Festlegung von Zielen, Strategien und Maßnahmen zur Beschaffung von Waren oder Dienstleistungen. Dies umfasst die Analyse des Bedarfs, die Festlegung von Budgets und die Auswahl geeigneter Beschaffungsquellen.
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- **Durchführung:** Die Phase, in der die geplanten Beschaffungsmaßnahmen umgesetzt werden. Dies beinhaltet die Einholung von Angeboten, die Bewertung der Anbieter und die Auswahl der geeigneten Lieferanten.
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- **Kontrolle:** Der Prozess der Überwachung und Bewertung der durchgeführten Beschaffungsaktivitäten. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Beschaffung gemäß den festgelegten Zielen, Budgets und Qualitätsstandards erfolgt.
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- **Angebote:** Schriftliche oder mündliche Vorschläge von Lieferanten, die die Bedingungen für die Lieferung von Waren oder Dienstleistungen umfassen. Angebote enthalten in der Regel Preis, Lieferzeit und weitere relevante Konditionen.
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- **Preisvergleich:** Der Prozess des Vergleichs von Preisen verschiedener Anbieter für ähnliche Produkte oder Dienstleistungen. Ziel ist es, den besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu ermitteln.
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- **Spezifikation:** Eine detaillierte Beschreibung der Anforderungen und Eigenschaften eines Produkts oder einer Dienstleistung, die für die Beschaffung erforderlich sind. Die Spezifikation dient als Grundlage für die Angebotseinholung.
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- **Qualität:** Die Gesamtheit der Eigenschaften und Merkmale eines Produkts oder einer Dienstleistung, die dessen Eignung zur Erfüllung festgelegter Anforderungen bestimmen. Qualität ist ein entscheidendes Kriterium bei der Lieferantenauswahl.
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- **Angebotseinholung:** Der Prozess, bei dem potenzielle Lieferanten um Angebote gebeten werden. Dies kann durch Ausschreibungen, Anfragen oder persönliche Kontakte erfolgen.
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- **Auftragsvergabe:** Der Schritt, in dem ein Anbieter ausgewählt und der Auftrag zur Lieferung von Waren oder Dienstleistungen erteilt wird. Dies erfolgt in der Regel nach der Bewertung der Angebote und der Verhandlungen über die Konditionen.
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- **Konditionen:** Die Bedingungen, unter denen ein Angebot abgegeben wird, einschließlich Preis, Zahlungsbedingungen, Lieferzeiten, Garantien und andere relevante Aspekte.
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- **Preis:** Der monetäre Wert, der für ein Produkt oder eine Dienstleistung verlangt wird. Der Preis kann variieren und ist ein wichtiger Faktor bei der Entscheidungsfindung während des Beschaffungsprozesses.
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WBL & GIT (Weitz)/72.md
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14
WBL & GIT (Weitz)/72.md
Normal file
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### Aufgabe 2
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- a) Sonderrabatt
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- b) Loyalitätsrabatt
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- c) Skonto
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### Aufgabe 3
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a) Ab Werk bezeichnet die Beförderungskosten vom Verkäufer zum Käufer. (Der Käufer trägt alle Kosten)
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b) frei Haus bedeutet der Käufer muss die Lieferkosten vom Werk zum Lieferstandort nicht zahlen. (Der Verkäufer trägt sie)
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### Aufgabe 5
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Weil die allgemeinen Geschäftsbedingungen allgemein für jedes Geschäft gelten. Diese bestimmen Verpackungs- und Versandkosten. Wann bezahlt werden muss. Garantie. Schadensersatz. Eigentumsvorbehalt. Gerichtsstand.
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### Aufgabe 6
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Wenn der Käufer ein Produkt nicht vollständig bezahlt (z.B. bei Ratenzahlung) dann kann der Verkäufer das Produkt wieder zurückverlangen, weil der Käufer die notwendigen Kosten nicht bezahlt hat.
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WBL & GIT (Weitz)/S110 Arbeitsauftrag.md
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WBL & GIT (Weitz)/S110 Arbeitsauftrag.md
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tags:
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- Gesetz
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- Wirtschaftsbetrieblehre
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- Unternehmen
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### Stellen sie Vermutungen über die Ursachen der Übernahme an.
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Durch Übernahme der Konkurrenz kann mehr Gewinn erzielt werden, da Kunden so gesehen übernommen werden. Weiterhin führt es allmählich zu einer Monopol-Stellung im Markt, wodurch die Preise durch den Monopolinhaber festgelegt werden kann.
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Führt auch gerne mal zur Preisabsprache bei wenig Produzenten (Kartell)
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### Bestimmen Sie die Form und Art des Unternehmenszusammenschluss.
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Bei der Übernahme der RIeger AG durch die Radloff AG handelt es sich dann um einen Konzern bei der Art des Unternehmenszusammenschlusses. Radloff AG ist die Muttergesellschaft, Rieger AG die Tochtergesellschaft. Horizontal, aber auch vertikal.
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### Prüfen Sie, inwieweit sich die wirtschaftliche und rechtliche Selbstständigkeit der Rieger AG durch den Zusammenschluss verändert.
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Rechtlich bleibt die Rieger AG selbstständig. Auf der wirtschaftlichen Seite ist die Rieger AG der Radloff AG unterstellt.
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### Nennen Sie die Voraussetzungen, damit das Kartellamt einen solchen Zusammenschluss zustimmt.
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Es darf kein ungemäßer Wettbewerb entstehen. Solange die Radloff AG keine monopolistische Stellung über eine Branche erhält, dann ist das erlaubt. Ansonsten darf dieser Kauf nicht stattfinden.
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### Bestimmen Sie mögliche Vor- und Nachteile, die sich aus der Übernahme für die Rieger AG ergeben könnten.
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Vorteile:
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- Kapital, Technologie und Märkte durch die Muttergesellschaft (potenzielle Expansion)
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- Mögliche Synergien können Effizienz steigern.
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- Kann unter Umständen durch erfahrenes Management-Team das Geschäft verbessern.
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- Stabilität in Krisenzeiten
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Nachteile:
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- Verlust der unternehmerischen Unabhängigkeit.
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- Muttergesellschaft kann den Vorstand bestimmen oder austauschen, strategische Entscheidungen durchsetzen, sowie Fusionen, Umstrukturierungen oder Verkäufe initiieren.
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- Möglicher Strategiewechsel gegen den Willen der bisherigen Führung.
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- Gefahr von Personalabbau oder Standortschließungen (Mitarbeiterunsicherheit)
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- Minderheitsaktionäre haben weniger Einfluss.
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## S113
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### 1
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1. Kooperation: Wirtschaftliche und Rechtliche Selbsständigkeit bleibt erhalten.
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2. Konzern: Wirtschaftliche Selbstständigkeit bleibt erhalten. Rechtliche geht verloren.
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3. Trust/Fusion: Wirtschaftliche und Rechtliche Selbsständigkeit geht verloren.
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### 2
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Horizontal: Zwei Unternehmen der gleichen Branche und Produktionsstufe schließen sich zusammen, um die Marktmacht zu erhöhen, Konkurrenz auszuschalten, oder Synergien zu nutzen -> Größerer Marktanteil, Skaleneffekte, Gemeinsame Forschung und Entwicklung.
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Vertikal: Zwei Unternehmen unterschiedlicher Produktionsstufen innerhalb derselben Wertschöpfungskette schließen sich zusammen. Zum Beispiel Hersteller mit Zulieferer oder Händler -> Bessere Kontrolle über Lieferkette, Kostensenkung und Unabhängigkeit von dritten Zulieferern.
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Diagonal: Zwei Unternehmen ohne Zusammenhänge schließen sich zusammen. -> Risikostreuung, Zugang zu neuen Märkten.
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### 3
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#### a
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- Preisabsprachen
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- Marktaufteilung
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- Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung
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- Fusionskontrolle umgehen
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- Ausschließlichkeitsbindungen/Knebelverträge
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#### b
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- Fusionen müssen ab bestimmten Umsatzgröße angemeldet werden.
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- Ermittlungen und Hausdurchsuchungen sowie Bußgelder.
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- Kann bestimmte Verhaltensweisen untersagen und verbieten.
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- Publiziert Studien und Berichte über Marktprobleme
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### 4
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1. Preiskartell
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2. Preiskartell/Angebotskartell/Mengenkartell
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3. Gebietskartell/Marktaufteilungskartell
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4. Rationalisierungskartell (ggf. erlaubt)
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WBL & GIT (Weitz)/S82.md
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WBL & GIT (Weitz)/S82.md
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### Aufgabe 1
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Das Ausstellen des Auto im Internet lässt keinen Anspruch auf Kauf ableiten. Das Angebot ist kein verbindliches Angebot, lediglich "invitatio ad offerendum" als eine Kaufseinladung.
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### Aufgabe 2
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Ja, weil eine zweiseitige Willenserklärung zustande gekommen ist. Herr Kirch hat durch mündliche Zusage gegeben. Diese Willenserklärung besteht jedoch nur bis das Gespräch beendet wurde.
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### Aufgabe 3
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Gemäß § 433 BGB muss ein Kaufvertrag grundsätzlich nicht in einer bestimmten Form geschlossen werden. Das bedeutet, dass ein Kaufvertrag sowohl mündlich als auch schriftlich gültig sein kann. Allerdings gibt es Ausnahmen, bei denen die Schriftform vorgeschrieben ist, wie z.B. bei Immobilienkäufen gemäß § 311b BGB.
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Die drei wichtigsten Formvorschriften bei einem schriftlichen Vertrag sind:
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- Schriftform
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- Unterschrift
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- Notarielle Beurkundung
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WBL & GIT (Weitz)/S85.md
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WBL & GIT (Weitz)/S85.md
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### Aufgabe 1
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a) Kündigung: Einseitig
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b) Arbeitsvertrag: Zweiseitige
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c) Testament: Einseitig
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d) Pachtvertrag: Zweiseitig
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### Aufgabe 2
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| Merkmal | Mietvertrag | Pachtvertrag | Leihvertrag |
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|------------------------|------------------------------------------|------------------------------------------|------------------------------------------|
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| **Rechtsgrundlage** | § 535 BGB | § 581 BGB | § 598 BGB |
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| **Vertragsparteien** | Vermieter & Mieter | Verpächter & Pächter | Verleiher & Entleiher |
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| **Gegenstand** | Sachen (z. B. Wohnung, Auto) | Sachen oder Rechte (z. B. Restaurant) | Nur Sachen |
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| **Nutzung erlaubt** | Gebrauch | Gebrauch **und Fruchtziehung** | Gebrauch |
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| **Entgelt (Kosten)** | Ja, Mietzins | Ja, Pachtzins | Nein, unentgeltlich |
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| **Dauer** | Befristet oder unbefristet | Befristet oder unbefristet | In der Regel befristet oder zweckgebunden |
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| **Fruchtziehung** | Nicht erlaubt | **Erlaubt** (z. B. Erträge behalten) | Nicht erlaubt |
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| **Rückgabe** | Mietsache muss zurückgegeben werden | Pachtsache muss zurückgegeben werden | Leihsache muss zurückgegeben werden |
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### Aufgabe 3
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a) Ja (Annahme)
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b) Nein
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c) Nein
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d) Ja
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e) Nein
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### Aufgabe 4
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|Begriff|Verpflichtungsgeschäft|Erfüllungsgeschäft|
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|---|---|---|
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|**Was ist es?**|Begründet die Pflicht zur Leistung|Führt die Leistung tatsächlich aus|
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|**Beispiel Kaufvertrag**|Der Käufer verpflichtet sich zu zahlen, der Verkäufer zur Übergabe und Übereignung|Der Käufer zahlt, der Verkäufer übergibt das Eigentum (z. B. durch Übergabe einer Sache)|
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||||
|**Rechtswirkung**|Verpflichtet die Parteien zu tun (z. B. liefern, zahlen)|Erfüllt die Verpflichtung (z. B. Zahlung, Eigentumsübertragung)|
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||||
|**Rechtsnatur**|Schuldrechtlich|Sachenrechtlich|
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|**Mehrere möglich?**|Ja, ein Vertrag kann mehrere Verpflichtungen enthalten|Ja, z. B. Geldübergabe und Eigentumsübertragung sind zwei getrennte Erfüllungsgeschäfte|
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### Aufgabe 5
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a) Ja
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b) Ja
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c) Nein
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### Aufgabe 6
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Das Ausstellen des Auto im Ausstellungsraum lässt keinen Anspruch auf Kauf ableiten. Das Angebot ist kein verbindliches Angebot, lediglich "invitatio ad offerendum" als eine Kaufseinladung.
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### Aufgabe 7
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| Vertragstyp | Erforderliche Form | Gesetzliche Grundlage / Hinweis |
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|----------------------------|----------------------------------------|----------------------------------------------------|
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| **Berufsausbildungsvertrag** | Schriftform (§ 11 BBiG) | Vertrag **muss schriftlich** geschlossen werden, vor Beginn der Ausbildung |
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||||
| **Ehevertrag** | Notarielle Beurkundung (§ 1410 BGB) | **Nur mit Notar** wirksam, schützt vor Übervorteilung |
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||||
| **Grundstückskaufvertrag** | Notarielle Beurkundung (§ 311b BGB) | Ohne Notar **nichtig**, da besonders risikoreich |
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||||
| **Aktienkauf (börslich)** | Formfrei (bei börslichem Handel) | Über die Börse erfolgt der Handel **formfrei** digital bzw. durch Depotübertrag |
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||||
| **Aktienkauf (außerbörslich)** | Schriftform oder elektronisch (je nach Depotbank) | Technisch meist digital, **gesetzlich formfrei**, aber in der Praxis geregelt |
|
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|
||||
28
WBL & GIT (Weitz)/S89.md
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WBL & GIT (Weitz)/S89.md
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||||
### Arbeitsauftag (86)
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1. Nein, darf er nicht
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||||
2. Nein, darf er nicht
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### Aufgabe 1
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a) Juristisch
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b) Natürlich
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c) Juristisch
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d) Juristisch
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e) Juristisch
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### Aufgabe 2
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a) Rechtsgeschäft kommt zu stande.
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b) Ja
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c) Teilweise? Scherzhaften Teil vom Hund ignoriert?
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d) Nein (Taschengeldparagraf)
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e) Nein (unter 7 Jahre alt)
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f) Nein
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### Aufgabe 3
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a) Anfechtbar (Irrtum)
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b) Anfechtbar (Irrtum)
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c) Nichtig (Vorrübergehende geistige Beeinträchtigung)
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d) Nicht anfechtbar?
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e) Nichtig
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f) Nichtig, Drohung
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g) Nichtig, kein Notar
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h) Nichtig
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