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2026-03-01 07:13:21 +01:00

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Entscheidungsgrundlage

Deckungsbeitrag = Erlösvariable Kosten Konkrete Rechnung (laut Kalkulation): Die variablen Kosten setzen sich hier aus Material und Haushaltsgeräten zusammen. Variable Kosten = 3.000€ (Material) + 3.500€ (Gerate) = 6.500€ 14.000€(Erlös) 6.500€(variable Kosten) = + 7.500€ (Deckungsbeitrag) Da der Erlös die variablen Kosten deutlich übersteigt, entsteht ein hoher positiver Deckungsbeitrag. Empfehlung: Annehmen

Der Auftrag ist wirtschaftlich sinnvoll, da der Preis weit über der kurzfristigen Preisuntergrenze (6.500 €) liegt. Effekt: Der Deckungsbeitrag von 7.500 € hilft, die Fixkosten (Löhne, Miete etc.) zu bezahlen.

Fazit: Ohne Auftrag: ca. 9.000 € Verlust (Fixkosten). Mit Auftrag: nur noch ca. 1.500 € Verlust. Wir verbessern das Betriebsergebnis also um 7.500 €

Besser

  • Vollkostensicht (langfristig):
    Der Angebotspreis von 14.000 € liegt unter den Selbstkosten von 15.040 €.
    -> Langfristig, bei normaler Auslastung, wäre der Auftrag nicht wirtschaftlich und eher abzulehnen. In der Vollkostenrechnung werden alle Kosten (Einzel- und Gemeinkosten) dem Auftrag zugerechnet.

Vergleich:

  • Selbstkosten: 15.040 €
  • Angebotspreis: 14.000 €

Ergebnis:
14.000 € 15.040 € = 1.040 €

  • Deckungsbeitragssicht (kurzfristig, Unterbeschäftigung):
    Die kurzfristige Preisuntergrenze entspricht den variablen Kosten von 6.500 €.
    Der Angebotspreis von 14.000 € liegt deutlich darüber, es entsteht ein Deckungsbeitrag von 7.500 €.
    Dieser Beitrag dient der Deckung der Fixkosten und reduziert den Verlust von rund 9.000 € auf rund 1.0001.500 €.
    -> Unter der Annahme von Unterbeschäftigung und unvermeidbaren Fixkosten ist der Auftrag kurzfristig anzunehmen, da er das Betriebsergebnis verbessert. Für kurzfristige Entscheidungen bei Unterbeschäftigung wird zwischen variablen und fixen Kosten unterschieden.

Variable Kosten: Material: 3.000 € Haushaltsgeräte: 3.500 €
-> variable Kosten gesamt: 6.500 €

Fixkosten (fallen unabhängig vom Auftrag an):
Löhne/Arbeitsstunden: 5.440 € Gemeinkosten: 3.100 €
-> Fixkosten gesamt: 8.540 €

Deckungsbeitrag: Deckungsbeitrag = Erlös variable Kosten
= 14.000 € 6.500 €
= 7.500 €

Kostenart Zuordnung Begründung

Miete Fix

Fällt monatlich gleich hoch an, egal ob produziert wird.

Werbung Fix / (Variabel)

Meist festes Budget (Fix). Ausnahme: Online-Werbung (z.B. Cost-per-Click) kann variabel sein, da sie direkt steuerbar ist.

Reparatur Fix

Regelmäßige Wartung und Reparaturen gehören zu den Fixkosten (Erhalt der Betriebsbereitschaft).

Verpackungsmaterial (Variabel)

Je mehr Produkte verkauft werden, desto mehr Verpackung wird benötigt.

Materialverbrauch (Variabel)

Steigt direkt mit der Produktionsmenge (z.B. Holz für jeden Tisch).

Zinsen (Fix)

Werden für Kredite zeitabhängig fällig, unabhängig von der Auslastung.

Leasingraten Fix

Feste monatliche Rate für Maschinen oder Fahrzeuge.

Meistergehalt Fix

Gehälter werden fest pro Monat gezahlt (anders als Akkordlohn).

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Gesamtkosten (Betrachtung des Unternehmens)

  • Fixkosten (gesamt): Bleiben unverändert bei 240.000 € (unabhängig von der Menge).
  • Variable Kosten (gesamt): Steigen proportional mit der Menge an (mehr Produktion = mehr Materialverbrauch).

Stückkosten (Betrachtung pro Produkt)

  • Variable Stückkosten: Bleiben konstant bei 60 € (jedes Teil kostet gleich viel in der Herstellung).
  • Fixkosten pro Stück: Sinken bei steigender Menge (im Juli 80 €, im September nur noch ca. 44 €).
    • Begründung: Die festen Kosten (Miete etc.) verteilen sich auf mehr produzierte Teile. Man nennt das auch Fixkostendegression oder Gesetz der Massenproduktion.
    • Dadurch sinken auch die gesamten Kosten pro Stück, je mehr wir produzieren.

Gegeben sind folgende Werte für den Monat Mai:

  • Fixkosten: 229.500 €
  • Variable Kosten (pro Stück): 250 €
  • Verkaufspreis (pro Stück): 520 €
  • Absatzmenge: 780 Stück
a) Deckungsbeitrag pro Stück (db)

db =Verkaufspreis - variable Stückkosten db = 520 € - 250 € = 270 €

b) Deckungsbeitrag gesamt (DB)

DB = db x Menge DB = 270 € x 780 Stück = 210.600 €

c) Absolute Preisuntergrenze

Die absolute (kurzfristige) Preisuntergrenze entspricht den variablen Stückkosten. Zu diesem Preis wird kein Verlust durch die Produktion gemacht (aber auch kein Beitrag zur Fixkostendeckung). Absolute PUG = variable Stückkosten = 250 €

d) Gewinn bzw. Verlust (Betriebsergebnis)

Ergebnis = Deckungsbeitrag gesamt - Fixkosten Ergebnis = 210.600 € - 229.500 € = -18.900 € Antwort: Das Unternehmen erwirtschaftet im Mai einen Verlust von 18.900 €.

e) Break-even-Point (Gewinnschwelle)

Break-even-Menge = Fixkosten / Deckungsbeitrag pro Stück Break-even-Menge = 229.500 € / 270 € = 850 Stück