Hoch mit dem alten Krempel...
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### Entscheidungsgrundlage
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Deckungsbeitrag = Erlösvariable Kosten
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Konkrete Rechnung (laut Kalkulation):
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Die variablen Kosten setzen sich hier aus Material und Haushaltsgeräten
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zusammen.
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Variable Kosten = 3.000€ (Material) + 3.500€ (Gerate) = 6.500€
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14.000€(Erlös) − 6.500€(variable Kosten) = + 7.500€ (Deckungsbeitrag)
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Da der Erlös die variablen Kosten deutlich übersteigt, entsteht ein hoher
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positiver Deckungsbeitrag.
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Empfehlung: Annehmen
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Der Auftrag ist wirtschaftlich sinnvoll, da der Preis weit über der kurzfristigen
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Preisuntergrenze (6.500 €) liegt.
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Effekt: Der Deckungsbeitrag von 7.500 € hilft, die Fixkosten (Löhne,
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Miete etc.) zu bezahlen.
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Fazit: Ohne Auftrag: ca. 9.000 € Verlust (Fixkosten). Mit Auftrag: nur
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noch ca. 1.500 € Verlust. Wir verbessern das Betriebsergebnis also um
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7.500 €
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# Besser
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- Vollkostensicht (langfristig):
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Der Angebotspreis von 14.000 € liegt unter den Selbstkosten von 15.040 €.
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-> Langfristig, bei normaler Auslastung, wäre der Auftrag nicht wirtschaftlich und eher abzulehnen.
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In der Vollkostenrechnung werden alle Kosten (Einzel- und Gemeinkosten) dem Auftrag zugerechnet.
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**Vergleich:**
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- Selbstkosten: 15.040 €
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- Angebotspreis: 14.000 €
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**Ergebnis:**
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14.000 € − 15.040 € = **−1.040 €**
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- Deckungsbeitragssicht (kurzfristig, Unterbeschäftigung):
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Die kurzfristige Preisuntergrenze entspricht den variablen Kosten von 6.500 €.
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Der Angebotspreis von 14.000 € liegt deutlich darüber, es entsteht ein Deckungsbeitrag von 7.500 €.
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Dieser Beitrag dient der Deckung der Fixkosten und reduziert den Verlust von rund 9.000 € auf rund 1.000–1.500 €.
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-> Unter der Annahme von Unterbeschäftigung und unvermeidbaren Fixkosten ist der Auftrag kurzfristig anzunehmen, da er das Betriebsergebnis verbessert.
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Für kurzfristige Entscheidungen bei Unterbeschäftigung wird zwischen variablen und fixen Kosten unterschieden.
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Variable Kosten:
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Material: 3.000 €
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Haushaltsgeräte: 3.500 €
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-> variable Kosten gesamt: 6.500 €
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Fixkosten (fallen unabhängig vom Auftrag an):
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Löhne/Arbeitsstunden: 5.440 €
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Gemeinkosten: 3.100 €
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-> Fixkosten gesamt: 8.540 €
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Deckungsbeitrag:
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Deckungsbeitrag = Erlös − variable Kosten
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= 14.000 € − 6.500 €
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= 7.500 €
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### Kostenart Zuordnung Begründung
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#### Miete Fix
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Fällt monatlich gleich hoch an, egal ob produziert wird.
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#### Werbung Fix / (Variabel)
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Meist festes Budget (Fix). Ausnahme: Online-Werbung (z.B. Cost-per-Click) kann variabel
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sein, da sie direkt steuerbar ist.
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#### Reparatur Fix
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Regelmäßige Wartung und Reparaturen gehören zu den Fixkosten (Erhalt der
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Betriebsbereitschaft).
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#### Verpackungsmaterial (Variabel)
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Je mehr Produkte verkauft werden, desto mehr Verpackung wird benötigt.
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#### Materialverbrauch (Variabel)
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Steigt direkt mit der Produktionsmenge (z.B. Holz für jeden Tisch).
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#### Zinsen (Fix)
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Werden für Kredite zeitabhängig fällig, unabhängig von der Auslastung.
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#### Leasingraten Fix
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Feste monatliche Rate für Maschinen oder Fahrzeuge.
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#### Meistergehalt Fix
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Gehälter werden fest pro Monat gezahlt (anders als Akkordlohn).
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![[Pasted image 20251201081254.png]]
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### Gesamtkosten (Betrachtung des Unternehmens)
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- Fixkosten (gesamt): Bleiben unverändert bei 240.000 € (unabhängig von der Menge).
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- Variable Kosten (gesamt): Steigen proportional mit der Menge an (mehr Produktion = mehr Materialverbrauch).
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### Stückkosten (Betrachtung pro Produkt)
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- Variable Stückkosten: Bleiben konstant bei 60 € (jedes Teil kostet gleich viel in der Herstellung).
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- Fixkosten pro Stück: Sinken bei steigender Menge (im Juli 80 €, im September nur noch ca. 44 €).
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- Begründung: Die festen Kosten (Miete etc.) verteilen sich auf mehr produzierte Teile. Man nennt das auch Fixkostendegression oder Gesetz der Massenproduktion.
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- Dadurch sinken auch die gesamten Kosten pro Stück, je mehr wir produzieren.
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Gegeben sind folgende Werte für den Monat Mai:
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- Fixkosten: 229.500 €
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- Variable Kosten (pro Stück): 250 €
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- Verkaufspreis (pro Stück): 520 €
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- Absatzmenge: 780 Stück
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##### a) Deckungsbeitrag pro Stück (db)
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db =Verkaufspreis - variable Stückkosten
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db = 520 € - 250 € = 270 €
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##### b) Deckungsbeitrag gesamt (DB)
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DB = db x Menge
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DB = 270 € x 780 Stück = 210.600 €
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##### c) Absolute Preisuntergrenze
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Die absolute (kurzfristige) Preisuntergrenze entspricht den variablen Stückkosten. Zu diesem
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Preis wird kein Verlust durch die Produktion gemacht (aber auch kein Beitrag zur
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Fixkostendeckung).
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Absolute PUG = variable Stückkosten = 250 €
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##### d) Gewinn bzw. Verlust (Betriebsergebnis)
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Ergebnis = Deckungsbeitrag gesamt - Fixkosten
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Ergebnis = 210.600 € - 229.500 € = -18.900 €
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Antwort: Das Unternehmen erwirtschaftet im Mai einen Verlust von 18.900 €.
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##### e) Break-even-Point (Gewinnschwelle)
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Break-even-Menge = Fixkosten / Deckungsbeitrag pro Stück
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Break-even-Menge = 229.500 € / 270 € = 850 Stück
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